Dienstag, 22. Dezember 2009
Matsch
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Beerdigung
Dienstag, 24. November 2009
Musik.
Mittwoch, 4. November 2009
Gebt mir einen Drink!
Dienstag, 20. Oktober 2009
Donnerstag, 24. September 2009
Impressionen
Sonntag, 13. September 2009
Sonntage
Donnerstag, 10. September 2009
Wiedergeburt
Dienstag, 3. März 2009
Betty Hutton und mein neues Ziel
Aber von Vorne:
Betty Hutton (die eigentlich Elizabeth June Thornburg hieß) musste nach dem frühen Tod ihres Vaters die Familie unterstützen und tat das, was sie am besten konnte: Singen! Schon mit 13 tourte sie durch Amerika und erlangte in den 30er Jahren einen gewissen Bekanntheitsgrad.
Sie war eine unglaublich aufgedrehte, liebevolle und fröhliche Frau, und nicht umsonst gab man ihr den Spitznamen Blonde Bombshell ;)
In den 40ern konnte sie sich am Broadway etablieren und wurde dort geliebt und gefeiert. Dort bot sich auch ihre Chance, in Filmen mitzuwirken. Nach einem Vertrag mit Paramount (müsste vielen bekannt sein) drehte sie zahlreiche Filme, unter anderem die Verfilmung von Annie Get Your Gun, dass das erfolgreichste Projekt von MGM wurde, dass es bis damals hatte.
Eben durch ihren Charakter wurden ihre Rollen meist auf sie zugeschnitten - überdrehte Kellnerinnen oder Barsängerinnen, Showirls... Betty wusste zu überzeugen. Weil sie eben so war - ganz natürlich Betty.
Durch Streitereien um ihren Ehemann zwischen ihr und des Studios stieg sie aus ihrem Vertrag aus... was gleichzeitig den Wendepunkt ihrer Karriere kennzeichnete... leider.
Alkoholismus, Schulterverletzungen, Depressionen, Medikamentenmissbrauch und ein "turbulentes Privatleben" zehrten an ihren Kräften, die ihre zahlreichen Comeback-Versuche in Disastern hatten enden lassen. Obwohl sie in ihrer Karriere fast 20 Millionen Dollar verdient hatte lebte sie aufgrund Bankrotts ab 1967 in Rhode Island völlig zurückgezogen als Köchin in einem katholischen Pfarrhaus.
Sie starb am 11. März 2007 in Palm Springs Kalifornien. RIP.
Hier mein Lieblingslied von ihr... es wird erklären warum ich sie so mag :)
Achja, mein neues Ziel: Dieses Lied UND den Tanz zu lernen :) Wer mag helfen? ;)
Mittanzend und trällernd,
AcidPlacebo
Montag, 2. März 2009
Musterhaft in Form
Musterhaft in Form
Der Körper top gestählt
von Kopf bis Fuß auf "Passend" eingestellt.
Und man fühlt sich, ganz enorm,
musterhaft in Form.
Man braucht viel Kondition
um mitzuhalten, Jedoch der Lohn
dafür, dass man das schafft:
In Form sein, musterhaft.
Doch rennt man zu viel hinterher
weiß man am Ende nicht woher
oder wohin man kommt, jedoch:
In Form, musterhaft ist man gekonnt.
Mein Deutschkurs hat das Gedicht bewertet, und ein Kommentar war folgender:
"Das Thema ist doch gar nicht mehr aktuell. Als ob es heutzutage was besonderes wäre, gegen den Strom zu schwimmen. Keiner ist mehr wirklich Mitläufer."
Wie oberflächlich. Anscheinend hatte mein Mitschüler (keine Namen...) sich darauf gestützt, dass es viele verschiedene Subkulturen gibt, die sich durch politische Einstellungen, Aussehen, Musikrichtugnen und Lebensweisen voneinander unterscheiden und somit Platz zum Individualisieren bieten.
Aber er scheint vergessen zu haben, dass man grundlegend darauf ausgerichtet sind, uns anzupassen in der jeweiligen Gruppe, in der wir sind. Es gibt keine Mitläufer? Das sehe ich anders. Es gibt immer einen bestimmten Gruppenführer, der sich stark und selbstbewusst fühlt. Und es gibt immer diejenigen, die sich wortlos führen lassen, sich anpassen und fröhlich in der Masse Kanon singen. Es ist halt auch infacher, seine Meinung und seinen Lebensstil von jemand anderem bestimmen zu lassen. Und ist einem das ganze zu Langweilig, kann man ja fleißig durch die Subkulturen springen, welch eine abwechslung. Viele sind es müde geworden, sich selbst zu hören und seine eigenen Meinungen zu vertreten. Aber ich zitiere Keating aus "Dead Poets Society":
"What it demonstrates is how difficult it is for any of us to listen to our own voice or maintain our own beliefs in the presence of others. Lads, there is a great need in all of us to be accepted, but you must trust what is unique or different about yourself, Even if it's odd or unpopular."
Der amerikanische Dichter Frost sagte mal (frei übersetzt)
Zwei Wege führten durcheinen Wald und Ich - Ich nahm den, der nur wenig begangen war, Und das hat den größten Unterschied gemacht.
Habt den Mut und seid der, der Ihr seid. Ihr müsst euch nicht verstellen oder anpassen oder im Kanon singen um akzeptiert zu werden. Bleibt wie ihr seid, denn der eigentlicher Charakter ist das besondere an euch, nicht das, was andere um euch herum aufbauen.
AcidPlacebo
Samstag, 21. Februar 2009
Die Zweite Null - Jennie wird 20! TEIL 2

Ich kam in die Schlossschule Braunfels, wo ich vier schöne Jahre verbrachte. (Bevor einer was sagt: Meine MUTTER hat mich eingekleidet! Ich hatte keine Wahl!)
Damals hatte ich sehr viele Freunde, aber mein engster Freundeskreis bestand aus Hannah, Katja, Tamara, Dunja und Vicky. Wir waren unzertrennlich und haben sehr sehr Viel (Blödsinn) angestellt! Sei es Stickertausch, Übernachtungspartys oder Spaghettiessen nach der Schule bei Hannah - ich war mittags fast nie zuhause. Trotzdem hatte ich immer ein Zeugnis voller Einser und Zweier.
Nicht zuletzt verdankte ich das vor allem einer Lehrerin: Frau Engelbach. Ich habe diese Frau geliebt. Nicht nur, dass sie unheimlich nett und witzig war - ihre Stärke und ihre Lebensfreude, aber vor allem ihr Engagement wenn es um uns (wir waren ihre Klasse) ging, war einfach unglaublich. Sie hat immer gelächelt, wir bekamen nicht mal ihre Scheidung mit, weil sie immer fröhlich war. Und sie hat mich ermuntert, aufs Gymnasium zu gehen und mir meine Empfehlung geschrieben... vielleicht hätte ich ohne sie niemals Abitur geschafft und wäre nicht diejenige, die ich geworden bin.
Ich war Mitglied in verschiedenen Clubs der Schule: Ich habe die Tanz-AG besucht (ich war einer der Zwerge von Schneewittchen -_- und eine Hofdame!), war im Englisch- und Französischkurs und habe bei vielen Festen mit Tanz und Gesang teilgenommen. Noch heute besuche ich die Schlossschule und erinnere mich an viele schöne Momente, die ich damals hatte. Da war auch alles noch nicht so kompliziert wie es Auf dem Gymnasium und in der Oberstufe wurde.

Eine schöne Anekdote aus der Grundschulzeit:
Ich war die kleinste in der Klasse (...) und deshalb kamen meine Mitschüler auf die glorreiche Idee, dass ich mich im Schrank verstecken und unseren Sachkundelehrer erschrecken sollte... gesagt getan, blöd war nur: Einer meiner Klassenkameraden machte sich den Spaß und schloss den Schrank zu. Als ich hinausspringen wollte knallte ich mit voller Wucht gegen die Schranktür, und der gesamte Schrank fiel um - mit mir als Inhalt. Nachdem man mich aus dem Haufen von Pinseln, Farben und Büchern geborgen hatte sah ich aus wie ein verkloppter, bunter Pudel... doch zum Ersten Mal sah ich den sonst so strengen und verhaltenden Lehrer lachen.
Bis heute Mittag für den letzten Teil: Jennie goes Abi-Tour! ;)
AcidPlacebo
Freitag, 20. Februar 2009
Die Zweite Null - Jennie wird 20! TEIL 1

Ich wurde am 23.02.1989 um 06:03 Uhr morgens im Wetzlarer Krankenhaus geboren - und hab auch gleich mit endlosem Gebrabbel meine Eltern genervt. Meine Mutter sagte zu mir, dass ich fast nie geschrien, aber immer vor mich hin geblubbert hätte. Damals hatte ich, ob ihrs glaubt oder nicht, blond-rötliche Haare! Ich war sehr klein und zierlich, was mir gegenüber meiner "robusteren" Schwester Pluspunkte in Sachen "SÜß!" gebracht haben. Und ich diesen Vorteil habe ich, seit ich ihn Entdeckt hatte (ich glaube das hat so mit 4 Jahren angefangen) auch immer gründlich ausgenutzt!
Offiziell war ich die kleine, liebe, süße, unschuldige, nette und stille Jennie. Aber was hinter den Kulissen passiert ist... hier ein paar Auszüge:
# Jennie hat ALLES auf ihre große Schwester geschoben - was auch immer dank der großen blauen Augen funktioniert hat ^^ Tut mir nochmal sehr leid, Denisa!
# Jennie hatte einen Fabel für Scheren. Alles wurde zerschnippelt - zu Buche schlugen etliche handgehäkelte Gardinen, Sämtliche Pinsel des Garbenheimer Kindergartens, Tischdecken, Haare von Freunden...
# Jennie liebte es sich zu verstecken oder wegzulaufen. Ihr größter Coup: An einem Flughafen in Fuete Ventura mit 4 Jahren ging sie verloren, sodass 4 besorgte Eltern, ca. 20 Passanten und die gesamte Flughafenpolizei nach ihr gesucht hatten... gefunden hat man sie am btw. auf dem Gepäckband gefunden :D
Damals lebte ich mit meiner Familie im IndustriegebietWetzlar, im vierten Stock eines Plattenbaus, bis wir als ich sechs wurde nach Braunfels zogen.
Morgen geht es mit Teil 2 weiter - Jennie in der Grundschule!
Kloß & Spinne und warum es gut ist, dass Nazis böse sind!
Ein Hinweis! Bitte Achtet genau auf Norbert xD Er erklärt die Welt einfach am besten! :P
Tränen lachend,
AcidPlacebo
(die jetzt froh ist, dass Nazis scheiße sind :D:D:D)
Sonntag, 15. Februar 2009
conTAKt und meine alten neuen Lieben
conTAKt hat mich, seitdem ich sie und ihre Musik kennengelernt hatte, immer wieder beeindruckt. Eine tolle Sopranstimme, eine fähige Mittelstimme und eine solide Altstimme... was will man mehr. Auf ihrem Abschiedskonzert, das sie mit viel Mühe und Arbeit auf das Thema "Liebe" eingestimmt hatten flossen bei mir manche Tränen. Vor allem bei "The Rose". Deswegen möchte ich sie hier würdigen, und hoffe, alle drei (und das + bei conTAKt+ Vicky hoffentlich auch!) können zu meinem Geburtstag kommen!
Mein absolutes Lieblingslied von ihnen: Route 66!
Mit trällernd ihre Homepage besuchend,
AcidPlacebo
(Die Anna, Vicky, Kristl und Therry grüßt)
Mittwoch, 11. Februar 2009
Let there be MORE Rock!
Ich fühle es wieder. Es wird Zeit für ein bisschen mehr ROCK'n'ROLL in meinem Leben.
Mich wie die neuesten Modepüppchen kleiden? HA! Nicht mit mir. Mein Herz schreit danach, wieder so auszusehen, wie ich bin: Schwarz, rockig und non-konvetionell.
Ich höre AC/DC und ich fühle mich frei. Endlich, es fängt wieder an.
Schluss mit lieb, meine Süßen, jetzt geht's rund. Schluss mit süß und niedlich, bis hierhin und nicht weiter. Mein neues altes Ich ist wieder da.
Erschreckend nicht wahr? Tya, die meisten von euch kennen mich so nicht. Aber ihr werdet mich kennelernen! >3 Und wem's nich gefällt soll was giftiges Essen und weiter in der Barbie-Welt leben.
Hallo Welt, mach dich bereit, denn JENNIE ist wieder da...
Mit liebsten Grüßen,
Acid Placebo
(die ihr Zimmer morgen schwarz streicht >3)
Freitag, 6. Februar 2009
Numerologie und mein Charakter nach Aritmantik
Du trägst die Neigung in dir, impulsiv zu handeln und spontane Entschlüsse zu treffen, die du später wieder bereust. Obwohl du ziemlich oft aufbrausend reagierst, vergibst und vergisst du eine Verletzung ebenso rasch. So können Feinde dir sehr leicht schaden, da es dein erster Impuls ist, jedem zu vertrauen.
Durch deine Geradlinigkeit erwartest du, dass andere genau so sind, doch das sind sie oft keineswegs. So wirken Hinterlist und Durchtriebenheit auf dich immer wie ein Schock. Im allgemeinen bist du selbst zu solch einem Verhalten und solchen Absichten unfähig, und Unehrlichkeit trifft dich fast immer unvorbereitet, bis du lernst, vorsichtiger zu sein.
Eine deiner vorteilhaftesten Tugenden ist, schnurstracks zum Kern oder ins Zentrum einer Sache vorzudringen, ohne lange außen herum zu gehen und dich beim zeit aufreibenden Prozess der Analyse aufzuhalten. Du kommst sofort zur Sache, und das macht dich langsamen Denkern gegenüber in höchstem Maße ungeduldig, was natürlich nicht gerade dazu beiträgt, dich beliebt zu machen. Tatsächlich ist die ungeduldige Reaktion, auf die Fehler anderer, einer der Charakterzüge, den du am schwersten kontrollieren kannst.
Das Schlagwort "Man sieht, was man bekommt!" passt wie geschaffen zu deiner Persönlichkeit, weil du deinem Wesen nach ganz ohne Falschheit bist. Es geht gegen deine innerste Natur, dir verzwickte Strategien auszudenken, oder Spielchen zu machen, um von anderen das zu erhalten, was du gern haben möchtest. Es ist doch viel einfacher, ohne große Umschweife, zu fordern was du willst.
Da eine solche Direktheit die meisten Menschen vor den Kopf stößt, bekommst du das, was du willst, häufig deshalb, weil du dein Gegenüber einfach überrumpelst. Viele fühlen sich aber auch gerührt von der sichtbaren Verletzlichkeit und dem kindlichen Wesen, welches du ausstrahlst. So haben sie das Gefühl, sie müssten dich beschützen.
Andere betrachten diese Eigenschaften als töricht, was leider einer der Gründe ist, weshalb du von Kollegen und Vorgesetzten selten wirklich respektiert wirst, bis sich das Temperament und dein mutiger Geist Bahn brechen, und alle, die deine reine Energie unterschätzt haben, plötzlich entgeistert einen Schritt zurückweichen lassen.
Auch sieht es so aus, als bestünde eine ausgeprägte Neigung zur Eitelkeit, aber du bist es nicht, obwohl du zugegebenermaßen fast ständig mit deinem äußeren Erscheinungsbild beschäftigt bist. Die wahre Wurzel dieser Veranlagung ist deine Furcht vor Zurückweisung, denn unter all deiner Tapferkeit verbirgt sich ein Wesen, welches es an Selbstvertrauen mangelt.
So selbstsicher du auch wirken magst, brauchst du doch fortwährend die Bestätigung, dass du gemocht, respektiert, bewundert und geliebt wirst. Denn trotz deiner draufgängerischen Art bist du dir innerlich deiner selbst gar nicht so sicher.
Übertrieben großzügig und häufig sogar verschwenderisch benötigst du keine Lektionen im Geben. Dein erster Instinkt ist, zu geben, los-zulassen und den morgigen Tag für sich selbst sorgen zu lassen.
Erschreckend, oder? Ich sehe mich fast vollkommen darin xD Also versuchts doch auch einmal !
Fühlt euch umarmt!!! x3
AcidPlacebo
(der einfach nix Besseres eingefallen ist heute :D)
Dienstag, 3. Februar 2009
Ohrwürmer und von dem Traum, stärker zu werden.
Ich bin leider nicht gerade in der besten Stimmung, aber hey, the show must go on, und ich habe entschieden, dass ich stark sein kann. Strak genug, um mich und andere zu unterstützen wo ich kann. Stark genug, um nicht immer an mich selbst zu denken, sondern als erstes auf das Wohl der anderen zu sehen. Stark genug, um nicht traurig zu sein oder zu weinen. Ich kann es, weil ich weiß, dass es so ist. Ich bin stark. Nur ab und zu, vielleicht, dann und wann... werde ich wohl nicht etwas davon sein. Ich bitte euch schon jetzt um Verzeihung.
Hier noch ein Lied, das mir nicht mehr aus dem Kopf geht (Danke nochmal an meine freundlichen Kolleginnen von MADONNA, die das in Dauerschleife gehört haben, als ich an der Kasse stand... -.-)
DIB-Comics lesend und dabei Entwässerungstabletten schluckend,
AcidPlacebo
(die sich vornimmt, wieder etwas lustigeres zu schreiben :) )
Sonntag, 1. Februar 2009
Liedermacher und naive Weltansichten
Wie man sich vielleicht bei meinen fast 20 jahren denken kann habe ich viele Sonntage hinter mir, somit auch viele Lieder und Gedichte geschrieben. Und wenn man sich mein Sammelsorium mal ansieht, wird man feststellen wie naiv und manchmal wie weise man war.
Ich saß heute kopfschüttelnd, lachend und manchmal nachdenklich vor meinen Ideenhaufen aus vergangenen Tagen, auf die ich einst sehr stolz war. Ich war doch sehr naiv. Davon ist immernoch ein wenig geblieben (zum Glück!) aber damals... uiuiui!
"Mein Geliebtes zweites Ich,
ich liebte dich doch du mich nicht.
Mein Geliebtes zweites Ich
du liebtest mich nicht doch ich liebte dich."
Ich habe schon damals die Liebe sehr ernst genommen. Hatte ich mir ein Objekt der Begierde ausgesucht, war Schluss mit lustig. DIE große Liebe. Klar, dass man mit so einer "Einstellung" enttäuscht wird. Mit 15 Jahren ist es schwer, die große Liebe zu finden. Deswegen waren auch die häufigsten Themen meiner Gedichte Liebe und Enttäuschung... nicht umsonst gibt es in meinem Gedichtband das Kapitel "Stimmen einer Verliebten".
"Liebe ist ein grausames Glücksspiel
in dem ich verliere.
Woanders brennt heiße liebe doch
ich erfriere
im Schneesturm der Ablehnung"
Dramatisch, dramatisch. Aber ich muss leider gestehen: Das waren Gefühle, die ich damals hatte und mit niemandem teilen konnte. Zeit und Erfahrung haben mich gelehr, vorsichtiger mit demjenigen zu sein, dem ich mein Herz anvertraue. Denn ohne jetzt wieder "dramatisch" zu sein.: Viel mehr Narben schafft mein Herz nicht mehr. Ich bin ein gebender Mensch. Oft gebe ich mich ganz für denjenigen, der es in meinen Augen verdient hat. Das hat oft zu dem geführt, was ich am meisten gefürchtet hatte: Entfremdung. Ablehnung. Trauer.
"Helle Blitze zerreißen die
schwarzgefärbte nacht.
Unter diesem Baum habe ich
Stunden zugebracht
und mit Tränen
den durstigen Boden getränkt."
Entschuldigt den kurzen Einblick in mein Inneres. Vielleicht werdet ihr öfter, Stück für Stück, etwas darüber erfahren. Oder auch nicht. Wir werden sehen, was noch auf mich zukommt.
(Bitte schaut es euch an: Genialer text! Genialer Liedermacher! Götz Widmann!)
Sich Gitarre spielend an alte Zeiten erinnernd,
AcidPlacebo
(die sich ganz lieb bei Ulenspiegel und Theaterpirat für die Kommentare bedankt!)
Samstag, 31. Januar 2009
Lemon Demon und warum Nonsense einfach schön ist!
Wenn ich mir die Lieder so anhöre, komme ich aus dem lachen auch gar nicht mehr heraus. Zwischen den genial getexteten Liedern Wie "Amnesia was her name" oder "Ebaumsworld dot com" gibt es Tracks wie "There's a Robot in my Head"... eine komplett durchgedrehte Zusammenstellung von Soundeffekten... :D
Wie auch immer, da Neil und seine Band es sogar schon zu einem Eintrag ins Englischsprachige Wikipedia gebracht haben (und das will, denke ich, schon was heißen!) möchte ich es euch auch gerne näher bringen :)
Sich über ebay Spielzeugessen kaufend,
AcidPlacebo
(die laut mitsingt: "Toy Foooooood like real food but is toy!" :D)
Donnerstag, 29. Januar 2009
Abitur und warum man sich nicht verrückt machen soll.

Ich bin manchmal ein Melancholischer Mensch und denke gerne über vergangene Ereignisse meines Lebens nach.
Heute is es wiedereinmal passiert, ich hing so meinen Gedanken hinterher, und dann erinnerte ich mich an meine Abitur-Zeit. Rückblickend betrachtet war sie verdammt anstrengend. Allein die vielen Lerngruppen, die ich für Mathe hatte. Überleben war nur noch mit Koffein und Dextro Energy möglich. Aber nun erstmal von vorne:
Meine Erste schriftliche Prüfung war die für Mathe. Ich wusste, dass ich ohne Hilfe echt versagen würde, also hatte ich mit 2 Lerngruppen gesucht, mit denen ich rund um die Uhr lernen konnte. Wir haben überall gelernt: In der Schule, im Weilburger McCafé, bei Juliane zuhause, bei Martina zuhause, im Bus... Eine Woche vor der ersten Prüfung tat ich nichts ausßer dem Ablauf: Aufstehen - Schule - Lernen- Schule - Lernen- Essen- Schlafen. Ich habe noch niemals im Leben so viel geraucht.
Nachdem ich Mathe geschrieben habe... ihr wisst nicht, was das für ein Gefühl war. Denn eigentlich sind die schriftlichen Prüfungen gar nicht so schlimm wie das die Lehrer immer dramatisch prophezeien. Und danach fühlst du dich euphorisiert, genial und frei, du willst tanzen und singen. Und das haben wir.
Die LK-Prüfungen waren danach gar nicht mehr so angsteinflößend, die sind Schnell hinter sich gebracht und danach hat man endlich Zeit nach der stetigen Anspannung wieder ruhig einzuatmen.
Ich liebte die mündlichen Prüfungen! Wie ein ehemaliger Mathelehrer von mir sie scherzhaft als "Schwätzchen im Mai" beschrieb, so waren sie auch. Die Lehrer meiner Schule gaben sich unendlich Mühe die Räume und die Atmosphäre so zu gestalten, dass sich unsere Nervösität in Gerenzen hielt: Grüne Tischdekcken, Blumen auf dem Tisch, Kaffee und Getränke nach Wahl, gemütliche Stühle... nicht umsonst habe ich in meiner mündlichen Prüfung in Ethik (und das war bei einem verdammt anspruchsvollem Lehrer) 12 Punkte bekommen!
Viele die ich kenne rasen gerade mit 180 Sachen aufs Abitur zu, und denen möchte ich auch einiges Sagen:
1. Es ist NUR Abitur. Ich weiß das klingt komisch, aber glaubt mir, meine Lehrer haben es mir so gesagt. Wenn ihr einen NC für das braucht, was ihr studieren wollt, dann versucht ihn zu erreichen. Ansonsten: Macht euch nicht verrückt!
2. Die schriftlichen Prüfungen gehen im Nu vorbei. Viele Von euch denken vielleicht, dass 5 Stunden schreiben ungeheuer ansterengend sind - FALSCH! Ihr sollt nicht viel mehr schreiben wie ihr es auch in 2 Stunden tun würdt. Es geht darum, dass ihr mehr Zeit habt, euch genau zu überlegen, WIE ihr es schreibt. Ihr sollt eure Ideen ausarbeiten und überlegt formulieren, denn auch hier gilt wieder: QUALITÄT vor QUANTITÄT!
3. Überlegt euch genau ob ihr eine Präsentation macht! Oftmals gibts schlechtere Zensuren bei Präsentationen als bei mündlichen Prüfungen, das haben mir Lehrer bestätigt. Denn von eucht wird SEHR viel an eigenständiger Arbeit erwartet, und ich kann aus eigenenr Erfahrung sagen, dass es mindestens der doppelte Aufwand ist.
4. Nehmt euch Luft zum Atmen. Wenn ihr seit Stunden an einer Aufgabe aus den bekannten Starck-Büchlein klebt und einfach nicht vorankommt, bitte, tut mir den gefallen: Macht eine Pause. Tut etwas schönes, geht Spazieren, macht Musik oder treibt Sport. Ihr braucht das wirklich, sonst platzt euch der Kopf!
Lange Rede, kurzer Sinn: Ihr schafft das, Leute! Und wenns hart auf hart kommt bin ich die gute Kaffee-Fee, die euch zu den Prüfungen besucht und Plakate und Banner mit Glückwünschen aufhängt! Ihr werdet sehen, es ist, wie alles auf der Welt, auch nur ein Stolperstein, den es zu überspringen geht :)
Im Abibuch blätternd,
AcidPlacebo
(die alle angehenden Abiturienten viel viel Erfolg wünscht, denn Glück ist was für Loser :D)
Montag, 26. Januar 2009
Smile or Die, Email und warum Flashvideos toll sind.
Als erstes ein Video, dass mich, seit ich es gesehen habe, bei jedem Mal mehr schockiert...
Es ist so schwer, die Aussage des Videos zusammenzufassen, obwohl sie Jedem klar ist. Dieses Männchen, trotz seines Simplen aufbaus, repräsentiert dennoch einen Menschen voller Emotionen, Persönlichkeit, Leben. Und er wird von einer autoritären Macht, man sieht es ja durch sen vergleichbarer Aufbau eines Regierungsvorstands, dazu gezwungen, zu lächeln. Selbst, als die mörderischen Pfeile sich durch sein Herz bohren, er versucht es, scheitert und wird emotionslos von seiner Platform in das unendliche Schwarz der Unwissenheit gestoßen. Er wird nie erfahren, dass die Personen, die ihn getötet haben, selbst nicht von sich aus lächeln, sondern nichts anderes sind, als Maschinen, kalt und gefühllos... Und ich gebe es zu: Ich muss jedes Mal erneut weinen...
Aber es gibt nicht nur solche Videos. Mein erstes Video von Newgrounds, dass ich gesehen habe, hab ich zum Glück auch auf youtube entdeckt: E-Mail! Es ist so nonsense :D:D:D Aber es ist immer wieder Witzig :P
Ich liebe Flashvideos. Man sieht oft die Mühe hinter ihnen und egal ob es eine tiefgründige Aussage zum Nachdenken oder ein lustiges Video zum Lachen ist: Man kann sie sich kostenlos ansehen und Amateur-Filmemacher haben die Möglichkeit, sich selbst zu präsentieren. Ich kann newgrounds wirklich nur empfehlen, auch wenn viel Schwachsinn dabei ist, lohnt es sich, die schönsten Stückchen zu suchen!
Auf Newgrounds rumsuchend,
AchidPlacebo
(die ein Video namens "Crabs" gefunden hat was sie jetzt lauthals mitsingt
*I goooot a baaaaag full of Craaaabs jeaaaah!!!*)
Sonntag, 25. Januar 2009
Erkältung und seine kleinen Gemeinheiten...
Das ist seit ca. 4 Jahren das erste mal, dass sich mein Körper endlich mal wehrt, der Arsch. Sonst scheint er immer die Krankheitserreger mit einem freundlichen Lächeln die Tür eintreten zu lassen um dann noch schadenfroh Begrüßungscocktails zu servieren!
Trotzdem bin ich krank. Also krank im Sinne von: Ich habe Schnupfen. Ich hasseSchnupfen.
Wozu hab ich denn ne Nase wenn ich nich mehr durch sie atmen kann??? Son Kram! Mein Labello hat auch das Handtuch geschmissen, denn dadurch, dass Madame ja jetzt nur noch sozusagen oral atmen kann versagen jegliche Lippenpflegecremes. Ich hasse trockene Lippen.
Und dann immer diese Taschentuchkramerei. Gerade wenn man niesen muss ist keins zur Hand... *hatschi* Ich hasse Taschentücher.
Die Welt wäre so viel besser dran ohne Schnupfen. Schnupfen bringt keine Vorteile, macht nur Kummer und ist so verdammt langwierig. Ich hasse es krank zu sein.
ABER: Es gibt ja Lösungen. Frisch fröhlich hab ich mir von meiner Mutter jegliche Mittelchen und Tabletten geben lassen. Hier liege ich also nun mit Wadenwickeln ( ohhhhh wie ich sie hasse!), Inhalator (oooooh ich hasse ihn fast so sehr wie Wadenwickel!), Nasentropfen (ich hasse sie weil sie so ekelhaft sind!), Dolodobendan (die hasse ich nicht so sehr, aber sie betäuben die Zunge, dafür schmecken sie gut und schreibe euch diese Zeilen. Denkt nicht ich bin ein Pienschen. Ich hasse es einfach, krank zu sein! Ich hasse es wenn sich mein Körper überhitzt. Und ich hasse eine rote, tropfende Nase. Weil ich mich dann anfange selbst zu hassen. BAH. E-KEL-HAFT!
Falls ich sterbe: Ich vererbe alles meinen Freunden... Kloppt euch drum! (Einschränkung: Der Bass geht an Toni, die Metal-CD'S an Corni und mein Pc und alles was mit Punk zu tun hat an Lily :D)
Sich Wick Medi-Night reinziehend,
AcidPlacebo
(die um die Uhrzeit verzweifelt einen Notar sucht!)
Freitag, 23. Januar 2009
Serj Tankian ud der Krieg aller gegen alle
Macht die Augen auf! Lasst euch nicht vom System kontrollieren! Hört nicht auf zu denken! Bleibt frei! Reicht den anderen die Hand!
Mit Serj Tankian singend durch die Straßen laufend,
AcidPlacebo
(Die sich wiedermal wie immer um ihren Verstand denkt)
Donnerstag, 22. Januar 2009
Sehnsucht und die Sonnenstrahlen
Ich wollte heute eigentlich über etwas ganz anderes schreiben, aber als ich heute morgen nach einer ziemlich schlimmen und kurzen Nacht mit verschlafenen Augen die quietschenden Fensterläden aufmachte... da hatte ich jegliche schlechte Laune vergessen. Denn ich hab endlich wieder die pure, frische Morgensonne, die mir über mein Gesicht flutete.
Bestimmt klingt das albern, aber das ist etwas, dass mir einen völlig versauten Tag rettet: Die Sonne. Ihr warmes Licht. Wirklich.
Nur stellt sich dann immer (sozusagen als Nebeneffekt) eine gewisse Sehnsucht ein. Nach allen Möglichen Dingen. Aber ein "ich würde so gern", "ich hätte so gern" oder "Wäre ich nur..." erfüllen mir nich das was ich gerne haben möchte, ganz zu schweigen ob ich es jemals kriegen werde. Aber ich bin es ja gewohnt zu warten. Das schlimmste ist jedoch, dass man sich, wenn man sich nach etwas sehnt, notgedrungen an Bilder aus der Vergangenheit erinnert. Wo man Fehler machte. Falsche Freunde. Wo man naiv war. Mascha Kaléko hat einmal in einem ihrer Gedichte geschrieben:
"Ich lernte spät
Doch ich lernte es gut.
Nämlich dass en gewöhnlicher Hut
Es, meistens wenigstens ebenso tut.
Das ist schon was
Auf den Wellen zu wippen
Und nicht umzukippen
Im wackeligen Kahn.
Irren ist menschlich,
wenn auch nicht human.“
Meine Sehnsüchte haben sich im Laufe meiner Zeit geändert, weil ich Fehler gemacht und gelernt habe. Ich kann mich noch erinnern, dass ich als ich sechs war immer fliegen wollte. Eines Tages beschloss ich (ich war gerade in der Schule und wollte nach hause gehen) es endlich zu probieren. Ich wollte über die Treppen fliegen, ca. 2-3 Meter bergab. Nunja… das war ein Fehler, aber ich habe daraus gelernt. (Obwohl ich immer noch das eigenartige Gefühl in mir trage, irgendwann einmal geflogen zu sein.)
Zum Thema Sehnsucht fällt mir noch ein Lied von Schandmaul ein, dass mir seit dieser durchwachsenen Nacht in meinen Gedanken hängt…
Keine Angst, obwohl meine Gedanken an dem einen oder anderen Ort meiner Vergangenheit oder auch Gegenwart hängen bleiben, bin ich doch glücklich, denn ich hab viele liebe Menschen die sich um mich sorgen, mich gernhaben (und mich vielleicht auch etwas mehr in den Arm nehmen könnten ;D *zu Lily blinzel*). Ich bin eigentlich sehr glücklich. Das verdanke ich euch allen. Und auch meiner Musik und meinen Büchern, aber dazu ein anderes mal. :)
Mit Blick in die Morgensonne und Pfefferminztee in der Hand,
AcidPlacebo
(die wohl niemals diese hochgestochene Ausdrucksweise loswird, wenn sie über ihr Leben philosophiert O_o'')
Donnerstag, 15. Januar 2009
Ich und andere Merkwürdigkeiten
Ich wurde am 23.02.1989 um genau 18.23 Uhr im Wetzlarer Krankenhaus geboren. Ja, da begann sie, die theatralische Komödie meines Lebens. Schon von kleinauf wurde ich mit meinem Markenzeichen, den tiefblauen Augen mit grauer Umrandung, gesegnet, das war aber auch das einzig Gute, dass mir Mutter Natur schenkte.
Schon früh war klar, dass ich nicht zu den größten, stärksten und widerstandsfähigsten Kindern gehörte. Mit ca. 12 hörte ich auf zu wachsen, ich war oft kränklich und wurde oft durch meine zu sanfte und gebende Art Opfer falscher Freunde, die sich auf meinem Rücken ein schönes Leben machten.
Die Liste der Dinge, die in meinem Leben bis ich ca. 18 war schlecht liefen ist zu lang sie hier aufzuführen. Hier nur ein paar grobe Auszüge:
Mobbing-Opfer, Depressionen, Angst, Schläge, stetige Verminderung des Selbstwertgefühls, ein Beziehungsfehlschlag nach dem anderen, etc. Diesen Post könnte man detailliert über tausend Seiten ziehen, aber darauf will ich nicht hinaus.
Und ich habe versucht es zu ändern, mich zu ändern. Ich habe (mit mehr oder weniger ethisch vertretbaren Mitteln) versucht abzunehmen, Sport zu treiben, netter, humorvoller, toller, besser, schöner und perfekter zu sein. Doch am Ende jeglicher Versuche lag die ernidrigende Erkenntniss, es wieder nicht geschafft zu haben. Fehlschlag, das Wort, dass ich am wenigsten ertragen kann.
Oft hab ich mich gefragt: Warum Ich? So viele andere haben ein perfektes Leben, tolle Freunde, eine herzliche Familie. Aber NIE ich. Es ist schon komisch, wie neidisch man auf ganz alltätgliche Dinge wird. Auf ein Mittagessen mit der Familie ohne Streit. Auf treue Freunde. Auf einen lieben Freund der Rücksicht auf seine Freundin nimmt. Vielleicht sogar darauf, wie nett/humorvoll/kreativ die anderen sind.
Aber seitdem ich meine Freunde habe, die mir viel bedeuten und von denen ich weiß, dass sie mir zur Seite stehen, ohne falsch zu sein... hat mir diese unheimliche Last der Vergangenheit ein Stück abgenommen. Ich kann endlich die Angst davor verlieren, nicht akzeptiert zu werden. Oft falle ich noch in alte Verhaltensmuster, aber es geht voran. Ich muss nur fest daran glauben.
Ich habe einmal zu meiner besten Freundin gesagt "Und wenn die ganze Welt um uns fällt, zusammen bleiben wir stehen." Ich hoffe, ich werde die Erfahrung nicht machen müssen, am Ende alleine zu fallen.
Leicht summend und mit bedachtem Blick,
AcisPlacebo
(die sich dafür entschuldigt, so komisch zu klingen)
***P.S.: Danke an TheaterPirat für das fleißige kommentieren ;) ***
Dienstag, 13. Januar 2009
Dummenglück und "Wenn dir das Geld ausgeht"...
Meine Tasche ist endlich wieder daheim, gerade liegt sie neben mir. Das Geld (ein paar müde Cent/Euronen) ist futsch aber alles andere ist da :D SOgar das Perfüm: JUHU!
Das nenne ich wirklich Dummenglück. Und wieder werde ich den Entschluss, sie nie emhr wieder zu vergessen, durchziehen! Wasn Ärger, aber nunja, zum Glück ist sie wieder da!
Ein ganz anderes Thema ist das Geld, das liebe. Mann, selbst, wenn man arbeiten geht und monatlich seine 300 bis 400 Euro bekommt (die man sich schwer erarbeitet, fragt meinen Rücken oder meine Knie!) Ab ca. Mitte des Monats merkt man, dass es doch nicht so ausreicht wie man sich das gerne wünscht. Das kann aber auch daran ligen, dass ich sehr schlecht mit Geld planen kann. "Och hier ein bisschen", "Oh ist das süß, das nehm ich mal mit" oder ähnliche Sätze verleiten mich immer dazu, kleine, unnütze Dinge zu kaufen, die ich nie wieder anfasse. Aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist: Am Ende tragen sich die kleinen Beträge auf eine erhebliche Summe zusammen, und man kann gar nicht glauben, wie blöd man eigentlich war.
Vielleicht sollte ich mir einen Finanzmanager anschaffen... ABER 50 Euro werden diese Woche noch für einen guten Zweck (Schwarze, kniehohe Stiefel RAWR!) ver(sch)wendet, dann ist Schluss mit lustig, Frau Paroci.
Zum Schluss ein Video von einer Band, die mir seit ner Woche im Kopf rumspukt. Ich liebe Ocean Avenue. Sie haben tolle Texte und trauen sich endlich Geigen einzusetzen - und zwar als permanentes Instrument in der band :) Eines meiner Lieblingslieder:
Sich wieder mit Magic Woman einsprüh und ihre verbleibenden Cent-Stücke zählt,
AcidPlacebo
(Die sich ernsthaft Sorgen um ihre nächste Busfahrt macht)
Montag, 12. Januar 2009
Das Schicksal und sein Humor
Chaos-Jennie geht in die Zweihundetfünfundsechzigtausendste Runde. Aber diesmal geht es icht um kleine Pauschalitäten - nein!
Diesmal traf es meine Identität.
Kurz gesagt: Meine Tasche (+Portemonnaie) ist im Bus von Wetzlar nach Braunfels verschollen - dank mir.... Keine Ausweise, kein Geld, keine große Auskunft heut Abend - Rechtlich kann ich nicht mehr beweisen, dass ich Jennifer Paroci aus Braunfels bin... Danke Schicksal! Ich hoffe du hast Spaß an diesem Slapstickhumor... HAHA!
Aber das schlimmste an der ganzen Misere:
MEIN LIEBLINGSPARFÜM WAR IN DER VERFICKTEN TASCHE!!!!!
Sich denk Wecker auf 6 Uhr früh stellend um bei RMV anzurufen,
AcidPlacebo
( die ihrem Parfüm nachweint...)
Samstag, 10. Januar 2009
Meine Freunde sind Drogen
Die Zeit mit ihnen ist toll, man ist glücklich und hat noch mehr Spaß als sonst. Oft kann man alles andere vergessen, denn sie sind da und füllen dich mit Humor, Liebe und einem guten Gefühl.
Wenn sie nicht da sind fühlst du dich manchmal wie auf entzug, aber je länger du sie nicht hast desto schöner ist das erlebnis, sich nach langer Zeit wiederzusehen.
Wenn man das so betrachtet, frage ich mich, wie man Heroin, Extacy oder Speed nehmen kann, wenn doch ein oder zwei Menschen reichen, sich genausogut und ohne den Absturz danach zu fühlen. Denn diese Droge macht nicht abhängig. Eher ist es eine Symbiose.
Und viel zu oft vergisst man diesen besonderen Menschen zu danken.
Dafür, dass sie immer da sind, wenn man sie braucht.
Dafür, dass sie einen in den schlimmsten Zeiten beistehen.
Dafür, dass sie alles teilen - angefangen bei der Cola Light.
Dafür, dass sie dich zum Lachen bringen, wenn dir zum heulen zumute ist.
Dafür, dass sie dass Vertrauen haben, dich um Rat zu fragen.
Dafür, dass sie auch dir selbst immer mit einem Rat zur Seite stehen.
Dafür, dass sie sich ehrlich mit freuen, wenn dir etwas Gutes passiert.
Dafür, dass sie den Kummer mit dir teilen, um deine Schmerzen zu lindern.
Das schafft kein Weed, keine Bong und kein Liquid. Auch kein Heroin, kein SSV, keine ES, kein Würgen und kein Alkohol.
Danke für alles.
Mit einem Kuss an alle meine Freunde,
AcidPlacebo
Freitag, 9. Januar 2009
Zeitplanung und andere Utopien
Aber es ist ja nicht so als würde man das nicht von mir kennen.
Ich plane und plane, weil ich weiß, dass ich, seit Abitur letzten Jahres öffentlich und rechtmäßig, die größte Chaotin bin die Weilburg und Umgebung zu bieten hat (12,8 Prozent der Schüler des GPW's haben mir zu diesem Award Verholfen, vielen dank nochmal .___.'')
Aber jedesmal, wenn ich versuche, zu planen, Ordnung zu halten oder mir Dinge zu merken, geht es schief. Das ist schon sozusagen ein Naturgesetz, die Schennie'sche Variable würde ich mir fast anmaßen zu sagen.
Dazu eine empirische Beweisführung:
1. Die Ordnung auf meinem Tisch hielt genau 2,5 Tage. Jetzt gleicht es eher... naja... dem Schneematsch auf der Straße.
2. Meine angeschaffte To Do Liste klang in der Theorie gut - in der Praxis würdige ich sie jedoch keines Blickes und habe deswegen 2 Artztermine, eine Verabredung und schätzungsweise 60 Telefonate um das zu korrigieren versäumt..
3. Mein brav geführter Terminplaner ist seit November in den Massen meiner Unordnung verschwunden, ein Hilfstrupp konnte Post-It's mit Hilfesignalen sicherstellen, immernoch ohne Spur.
4. Unter meinem Bett bellt es, aber ich habe keinen Hund... keine weiteren Ausführungen....
5. Diesen Post wollte ich seit 3 Wochen schreiben... O_o
ABER: Ich habe das jetzt Akzeptiert, und anstatt dagegen anzukämpfen werde ich mich, getrue dem wohlbekannten Sprichwort, mit meinem Laster verbünden. HRHR!
Zu einer ganz anderen Utopie möchte ich heute nur mit einem Zitat aus einem meiner liebsten Lieder schließen, von den GENIALEN Dresden Dolls aus ihrem Lied "Coin Operated Boy" :
Coin Operated Boy
Sitting on the shelf, he is just a toy
but I turn him on and he comes to life
Automatic joy!
that is why I want a Coin Operated Boy
Coin Operated Boy
He may not be real experienced with girls
But i know he feels like a boy should feel.
Isnt that the point? That is why I want a
Coin Operated Boy,
With his pretty Coin Operated Voice
Saying that he loves me, that hes thinking of me,
Straight and to the point...
That is why I want
A Coin Operated Boy.
Sich mit Bauchschmerzen in Decken verkriechend,
AcidPlacebo
Donnerstag, 8. Januar 2009
Die Sido-Generation
Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, wo man in der Erziehung darauf geachtet hat, dass die Kinder ältere Personen achten und Ihnen gegenüber freundlich und Zuvorkommend sind. Genauso hatte man Respekt vor anderen Eigentum zu haben und sich die Zähne zu putzen. Doch anscheinend ist das an den Kindern, die mit der Supernanny und der stillen Treppe aufgewachsen sind, ziemlich vorbei gegangen. Denn was hilft die stille Treppe zuhause, wenn sie sich trotzdem sobald sie aus der Tür treten verhalten, als hätten sie I'm too sexy (vielleicht eher I'm too cool, Alta) als Lebens-Hintergrundmusik.
Folgende Situation: Nach einem sehr stressigen Arbeitstag schleppe ich mich zu meinem Bus, der durch jedes Dörfchen klappert. Ich bin nicht gut drauf, ich will meine Ruhe. Ich sehe einen freien Platz auf der Wartebank und setze mich, genüsslich, denn nach 8 Stunden stehen ist das manchmal sehr angenehm. Da sehe ich einen älteren Herrn, der mit geschätzten 0,1 metern pro Sekunde auf meinen Bussteig zuholpert, deutlich erkennbar dass er Wohl etwas am Knie/Bein hatte und er Hilfe benötigte. Ich sehe mich um: 15 Hopper-Checker sitzen auf ihrer Bank, volltrunken in ihrer Coolness und kraulen sich dabei genüsslich die Ihr-wisst-schon, denn sie tun der Welt den Gefallen, anwesend zu sein. Muss reichen.
Ich stehe auf und helfe dem etwas hilflos dreinschauenden Herrn auf den Bussteig, bemerke dabei eine Deformierung seiner Hand. Er lächelt mich dankbar an, und obwohl die Hand nicht gerade appetitlich aussah tat ich dasselbe. Anscheinend hatte er ziemliches Unglück in seiner Vergangenheit. Wieder schaute ich in die verranzten Gesichter der Bushido-Klone, wohlwissend dass keiner dieser Ikonen der Hauptschule einen Sitzplatz freigeben würden. Also bot ich meinen an. Der ältere Herr bedankte sich mit einem herzlichen Lachen, gepaart mit dem Satz "Wie sacht man, junges Fräulein, besser schlecht gesesse als gut gestande, was?" Ich lachte und wartete auf das eintreffen des Busses.
Nach 10 Minuten und eisiger Kälte kam der Buss. Ich konnte mir schon denken, dass B-Tight und seine Homies sich nicht die Mühe machen, irgendwie behilfich zu sein, und da ich wusste, wie lange der Herr, der sich mir als Herr Schmidt vorstellte, für die 1,5 Meter in den Bus brauchte, half ich ihm auf hier unter den hämischen Blicken der Nachwuchsdrogendealer, neben denen ich mich setzen musste, denn alle anderen Plätze waren schon belegt. Vorher drückte mir Herr Schmidt noch die hand, und bedankte sich bei mir für meine Hilfe. Ich lächelte und hatte ein schönes Gefühl im Magen, bis einer der Coolen Homies den Mund aufmachte.
"Ey Alta, haste den Krüppel gesehen?" "Check ich net, dass sowas noch durch Wetzlar läuft." "Alder,der kommt nisch ma die Straße runder, son Wichser" waren hochintelligente Kommentare, in denen meine misantrophe Ader fast platzte. Mit hochgezogenen Augebrauen sah ich sie an und fragte "Wars das jetzt mit den Blöden Kommentaren oder wollt ihr eure geistige Beschränktheit weiter öffentlich präsentieren?". Sie hatten wohl kein Wort verstanden, denn sofort fing eine Tirade von Protest an, die man mit vier Worten zusammenfassen kann: "Ey, was willsu eigentlich?". Ich verkniff mir jegliche Belustigte Kommentare und lächelte nur, als sie anfingen, Meine Mutte und jegliche Familienmitglieder zu beleidigen, die ich teilweise nicht mal besitze (Einen Fauxpas leistete sich der gegeelte Sido mit "Ey isch fick deinen Pruda, eh!"). Zufrieden, die "Tussi da" mal "gefickt" zu haben, gaben sie sich einen check.
Dem Mann habe ich noch aus dem Bus geholfen, wo er mir einen schönen Abend gewünscht hatte, danach setzte ich mich auf seinen Platz. Ich hörte nur noch das spottende Lachen der Gangster und das leise Rauschen der Straße.
Ich glaube an Karma. Und ich glaube daran, dass man Respekt haben sollte, vor Älteren, vor dem Eigentum anderer, vor der Menschenwürde. Und irgendwann wird sich herausstellen, wer belohnt wird.
Das nächste mal werde ich ihnen mal das Lied vorsingen, mal sehen wie die gucken, einen Versuch ist es wert :P
Schmunzelnd WiseGuys hörend,
AcidPlacebo
Falls sie Rechtschreibfehler finden verkaufen sie sie über Ebay und schicken sie das Geld an Brot für die Welt oder so.
Meinungen werden akzeptiert, RECHTE Meinungen werden destruiert.
Alle hier hochgeladenen Bilder gehören mir oder ich habe deren Rechte. Wer sie verwenden will ruft meine Sekretärin an und bittet um eine Audienz.
Ich übernehme gerne die Verantwortung für meine Posts, aber nicht für die von euch: Kommentare mit Spam, Hirntodaufzeichnungen etc. werden gelöscht.
Zum Schluss möchte ich noch Herrn Schäuble grüßen!