Dienstag, 24. November 2009

Musik.

Ich schreibe weil ich ein Mensch bin. Ich bin ein Mensch, weil ich Lebe. Ich lebe, weil es Musik gibt.

"Am Ende bleibt nur eins: Musik." (studivz-Gruppe)

Ich bin mir sicher, am Anfang war nicht das Licht, sondern der Ton.
Musik ist der Schlüssel zu Emotionen. Sie kann uns tief berühren, uns zum weinen bringen, uns tanzen lassen, verwirren, ängstigen, erleichtern, spannen, loslassen, festhalten.
Alles hat seine Melodie, seine Töne, seine Texte.

"Das einzige, was in dieser verrückten Welt Sinn macht, ist Rock'N'Roll." (The Boat that Rocked)

Musik therapiert Menschen. Musik hilft uns, mit uns selbst umgehen zu können. Nicht alle können sie machen, aber alle können sie hören. Sie verbindet in der Gemeinschaft, tröstet den, der Allein ist und findet Diejenigen, die suchen. Für mich bedeutet die Musik alles.

"Du bist die Musik, die mich über Wasser hält." (WiseGuys)

In allen Phasen hat mir nur eins wirklich geholfen: Meine Musik.

Ich wurde geschnitten und war allein - meine Musik war da.
Ich wurde von meinen Eltern beschimpft und verletzt - Musik heilte meine Wunden.
Ich habe mein Herz an einen Menschen geschenkt, der es nicht wollte - und ich schrieb Musik, die für mich litt.
Ich fiel in tiefe Löcher - Melodien trugen mich den Abgrund wieder hinauf.
Ich war wütend, frustriert, depressiv - Musik nahm mich in den Arm und sagte mir

"Heal the wound but leave a scar, a reminder of how merciful you are." (Point of Grace)


Was wäre die Welt, was wären die Menschen, was wäre ich - ohne Musik?




Tee trinkend und der Musik lauschend,

Acid Placebo

Mittwoch, 4. November 2009

Gebt mir einen Drink!

So kenne ich mich gar nicht. Ich lerne, verdammt noch mal!
Ja, ihr habt richtig gehört. Ich LERNE. Nicht mal in der Abiturphase habe ich so konsequent gearbeitet wie jetzt. "Größte Chaotin", das stand in meinem Abibuch als Award, und jetzt?

Mutiere ich zum Streber? Warum fällt es mir nicht mehr so schwer, wie ich es in Erinnerung hatte? Lernen war für mich immer zu 70 % harte Arbeit. Jetzt lese und lerne ich gerne.

An der Dauer des Nicht-Lernens kann es nicht liegen. Aber ich habe eine Vermutung: Es macht mir Spaß, weil ich nur das tue, was mich interessiert. Ich lerne Philosophieren, ich lerne Epochen der Literaturgeschichte, lese im selben Atemzug Sophokles und Seneca, diskutiere über Platon, Epikur und Augustinus, schreibe Essays über Kant und lege Portfolios über Bibliographien an. Klingt langweilig? Absolut nicht! Ich liebe das Studentenleben und freue mich jeden Tag aufs neue, mit coolen Leuten etwas interessantes zu erfahren. Ich habe tolle Profs, die wissen, wie man Witze reißt und am Anfang ihrer Vorlesung Dschingis Kahn über Lautsprecher im Audimax abspielen. Was Ausbildung angeht muss ich sagen: Es geht mir besser als nie zuvor!

Ich hoffe, das ist keine vorübergehende Anfangseuphorie. Ich wünsche mir, dieses gute Gefühl lässt nicht nach. Dazu bin ich im Moment viel zu glücklich an der Freude, die ich gerade am lernen habe. Aber ich bitte euch: Sobald ich anfange Pullunder zu tragen und ne Hornbrille kaufe - erschießt mich! :)


Sich über "Einführung in die Erzähltheorie" beugend,
eure

AcidPlacebo

P.S.: "Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln." Kästner, dieser Spaßvogel :D:D:D
Herzlichen Glückwunsch, das ist das Ende des Internets... Na gut, ist es nicht, kleiner Scherz.
Falls sie Rechtschreibfehler finden verkaufen sie sie über Ebay und schicken sie das Geld an Brot für die Welt oder so.
Meinungen werden akzeptiert, RECHTE Meinungen werden destruiert.
Alle hier hochgeladenen Bilder gehören mir oder ich habe deren Rechte. Wer sie verwenden will ruft meine Sekretärin an und bittet um eine Audienz.
Ich übernehme gerne die Verantwortung für meine Posts, aber nicht für die von euch: Kommentare mit Spam, Hirntodaufzeichnungen etc. werden gelöscht.
Zum Schluss möchte ich noch Herrn Schäuble grüßen!