Wenn man an Sonntagen nichts zu tun hat, und das kommt bei normalen Menschen doch öfter vor, dann kommt man auf mehr oder weniger komische Ideen. Manche gehen spazieren, manche machen etwas mit der Familie, gehen schick essen oder gehen ihren Hobbys nach. Ich schreibe Lieder und Gedichte.
Wie man sich vielleicht bei meinen fast 20 jahren denken kann habe ich viele Sonntage hinter mir, somit auch viele Lieder und Gedichte geschrieben. Und wenn man sich mein Sammelsorium mal ansieht, wird man feststellen wie naiv und manchmal wie weise man war.
Ich saß heute kopfschüttelnd, lachend und manchmal nachdenklich vor meinen Ideenhaufen aus vergangenen Tagen, auf die ich einst sehr stolz war. Ich war doch sehr naiv. Davon ist immernoch ein wenig geblieben (zum Glück!) aber damals... uiuiui!
"Mein Geliebtes zweites Ich,
ich liebte dich doch du mich nicht.
Mein Geliebtes zweites Ich
du liebtest mich nicht doch ich liebte dich."
Ich habe schon damals die Liebe sehr ernst genommen. Hatte ich mir ein Objekt der Begierde ausgesucht, war Schluss mit lustig. DIE große Liebe. Klar, dass man mit so einer "Einstellung" enttäuscht wird. Mit 15 Jahren ist es schwer, die große Liebe zu finden. Deswegen waren auch die häufigsten Themen meiner Gedichte Liebe und Enttäuschung... nicht umsonst gibt es in meinem Gedichtband das Kapitel "Stimmen einer Verliebten".
"Liebe ist ein grausames Glücksspiel
in dem ich verliere.
Woanders brennt heiße liebe doch
ich erfriere
im Schneesturm der Ablehnung"
Dramatisch, dramatisch. Aber ich muss leider gestehen: Das waren Gefühle, die ich damals hatte und mit niemandem teilen konnte. Zeit und Erfahrung haben mich gelehr, vorsichtiger mit demjenigen zu sein, dem ich mein Herz anvertraue. Denn ohne jetzt wieder "dramatisch" zu sein.: Viel mehr Narben schafft mein Herz nicht mehr. Ich bin ein gebender Mensch. Oft gebe ich mich ganz für denjenigen, der es in meinen Augen verdient hat. Das hat oft zu dem geführt, was ich am meisten gefürchtet hatte: Entfremdung. Ablehnung. Trauer.
"Helle Blitze zerreißen die
schwarzgefärbte nacht.
Unter diesem Baum habe ich
Stunden zugebracht
und mit Tränen
den durstigen Boden getränkt."
Entschuldigt den kurzen Einblick in mein Inneres. Vielleicht werdet ihr öfter, Stück für Stück, etwas darüber erfahren. Oder auch nicht. Wir werden sehen, was noch auf mich zukommt.
(Bitte schaut es euch an: Genialer text! Genialer Liedermacher! Götz Widmann!)
Sich Gitarre spielend an alte Zeiten erinnernd,
AcidPlacebo
(die sich ganz lieb bei Ulenspiegel und Theaterpirat für die Kommentare bedankt!)
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Herzlichen Glückwunsch, das ist das Ende des Internets... Na gut, ist es nicht, kleiner Scherz.
Falls sie Rechtschreibfehler finden verkaufen sie sie über Ebay und schicken sie das Geld an Brot für die Welt oder so.
Meinungen werden akzeptiert, RECHTE Meinungen werden destruiert.
Alle hier hochgeladenen Bilder gehören mir oder ich habe deren Rechte. Wer sie verwenden will ruft meine Sekretärin an und bittet um eine Audienz.
Ich übernehme gerne die Verantwortung für meine Posts, aber nicht für die von euch: Kommentare mit Spam, Hirntodaufzeichnungen etc. werden gelöscht.
Zum Schluss möchte ich noch Herrn Schäuble grüßen!
Falls sie Rechtschreibfehler finden verkaufen sie sie über Ebay und schicken sie das Geld an Brot für die Welt oder so.
Meinungen werden akzeptiert, RECHTE Meinungen werden destruiert.
Alle hier hochgeladenen Bilder gehören mir oder ich habe deren Rechte. Wer sie verwenden will ruft meine Sekretärin an und bittet um eine Audienz.
Ich übernehme gerne die Verantwortung für meine Posts, aber nicht für die von euch: Kommentare mit Spam, Hirntodaufzeichnungen etc. werden gelöscht.
Zum Schluss möchte ich noch Herrn Schäuble grüßen!
4 Kommentare:
hey jennie,
mein erster kommi hier und dann gleich zu einem so ernsten thema... also du bist nicht alleine... ich selber kenne diese situationen auch nur zu gut. gedichte schreiben über die gefühle, narben abkriegen, verletzt werden oder selbst alles kaputtmachen... und entschuldigen musst du dich absolut nicht dafür, dass du dich etwas geöffnet hast... über solche dinge zu reden hilft meistens am besten, obwohl man das nicht mit jedem bereden kann, natürlich. Aber irgendwas lässt einen dann immer weiter an die liebe glauben oder? irgendetwas ist da, dass die schmerzen wieder ausgleicht, da glaube ich ganz fest dran...
Eu, hab mich ein wenig verplappert hier... is ja ganz schön lang geworden der kommentar... XD
bis zum nächsten mal,
LG Corni
JA :) Ich glaube immernoch ganz fest an die Liebe ^^ Vor allem dank ganz lieber Menschen ;)
Deinen Glauben will ich haben...
Naja, es stimmt ja. Irgendwie geht es immer weiter, und es geht, so grausam sich das auch anhört, auch ohne die Person die man mal geliebt hat, oder vielleicht sogar immernoch liebt, einfach ganz normal ieter. Natürlich fehlt einem etwas, aber der Mensch ist so einfach gestrickt, dass er verdrängt und vergisst, ohne dass er es selber möchte. Das macht mir irgendwie Angst. Aber es ist leider so... oder besser: Zum Glück?
Ich bewundere ja Menschen, die ihre Emotionen in Gedichten oder Liedern ausdrücken können. So kreativ war ich leider nie. Bzw. schon, aber ich würde den Mist, den ich immer so fabriziere NIE, NIE veröffentlichen, das wär zu peinlich. Aber deine Sachen gefallen mir echt gut!
Hachja, die Liebe... Sie kann so schön sein und im selben Moment so schmerzen. Sie ist eben bittersüß!
Ich kenne das Gefühl, sich ganz jemandem hingeben zu wollen, aber einen Rat habe ich: Verliere nie, nie dich selbst aus den Augen!
Kommentar veröffentlichen